28. Januar 2010
Grußwort zur Zertifikatsübergabe an das Städtische Klinikum Brandenburg

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Tiemann, sehr geehrte Frau Geschäftsführerin Wolter, sehr geehrte Damen und Herren,

es ist mir eine große Freude, Sie heute in diesem feierlichen Rahmen zur Übergabe zweier Zertifikate beglückwünschen zu können, die anerkanntermaßen bestätigen:

Im Städtischen Klinikum Brandenburg wird sehr gute Arbeit geleistet!

Sozusagen „mit Brief und Siegel“ erhalten Sie heute zum einen die Anerkennung für Ihre Leistungen im Bereich des allgemeinen Qualitätsmanagements des Klinikums durch die Zertifizierung der ISO-Norm 9001:2008.  

Und Speziell für das Brandenburgische Brustzentrum mit den beiden Standorten Stadt Brandenburg und Ludwigsfelde wird heute mit dem Zertifikat „Onkozert“ außerdem anerkannt, dass das Brustzentrum den hohen Anforderungen, die von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Senologie an zertifizierte Brustzentren gestellt werden, auch fachlich (nach wie vor) vollauf gerecht wird.

Dass ich mich hierüber mit Ihnen freue, ist keine dahingesagte höfliche Floskel, sondern von mir in meiner Verantwortung als Gesundheitsministerin des Landes aufrichtig empfunden. Die Tatsache, dass sich die Leitung und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Städtischen Klinikums Brandenburg den Anforderungen der Zertifizierungsverfahren gestellt und die Verfahren zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht haben,

zeigt, dass Sie den hohen Qualitätsanspruch, der mit den Zertifizierungen verbunden ist, ernst nehmen und die Herausforderungen annehmen, die mit diesem Anspruch verbunden sind. Das erfährt unsere hohe Anerkennung. Dabei stellt ein positives Prüfergebnis nur den erfreulichen Schlusspunkt der Zertifizierung dar.

Ebenso wichtig, vielleicht noch wichtiger scheint mir das Verfahren selber zu sein: Sie sind über Monate gezwungen gewesen, sich mit den Abläufen, mit Ihrer Betriebsorganisation, mit Ihren Serviceleistungen, mit dem Umgang mit Patienten, mit dem Umgang untereinander und mit den Ergebnissen Ihrer Arbeit auseinander zu setzen
und sich kritisch damit zu befassen.

Speziell im Brustzentrum musste außerdem der fachliche Qualitätsstandard auf den Prüfstand gestellt werden. In beiden Zertifizierungsverfahren werden Sie so manche Verbesserungsmöglichkeit entdeckt und umgesetzt haben.  

Zertifizierung heißt also auch: Der Weg ist das Ziel!

Und noch etwas kommt hinzu:

Sie haben sich mit Ihrer Entscheidung, Transparenz in das Krankenhausgeschehen,
in die Abläufe und Ergebnisse zu bringen, zugleich dafür entschieden, dieses Verfahren kontinuierlich fortzusetzen; es also nicht bei einer einmaligen Begutachtung zu belassen, sondern in Zeitabständen immer wieder kontrollieren zu lassen, ob der erreichte Stand auch gehalten oder gar verbessert werden konnte. Nicht das Ausruhen auf dem Erreichten, sondern die Überprüfung von Zeit zu Zeit ist es, was den Zertifizierungsprozess wirklich ausmacht. 

Das Land Brandenburg hat das Städtische Klinikum Brandenburg/Havel auf seinem Weg zu einem modernen und bedarfsgerechten Krankenhaus insbesondere in den letzten Jahren durch eine Reihe von Fördermaßnahmen unterstützt.

Eine noch so schöne bauliche Hülle eines Krankenhauses und eine noch so gute medizin-technische Ausstattung treten aber für die Patienten in den Hintergrund,
wenn die Prozessabläufe im Krankenhaus, die Qualität der Behandlung und die Versorgung nicht stimmen.

Für die aktuell zertifizierten Bereiche erhalten Sie es mit der heutigen Zertifizierung  schwarz auf weiß: Hier, in Ihrem Klinikum wird qualitativ hochwertige Arbeit geleistet!

Im Sinne einer guten und zuverlässigen Betreuung der Patientinnen und Patienten in Ihrem Klinikum bleibt mir Ihnen nur noch zu sagen: Vielen Dank für das Geleistete, herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Zertifizierung und weiter so!

Vielen Dank