28. Juni 2018

Weichen sind gestellt

Im Zusammenhang mit der Aktuellen Stunde für „Ein leistungsfähiges Schienennetz für die wachsende Region Berlin Brandenburg“ erklärt die verkehrspolitische Sprecherin Anita Tack:  

Weichen sind gestellt  

In der gesamten Region Berlin Brandenburg haben sich die Mobilitätsbedürfnisse vieler Menschen gravierend geändert. Sie nutzen den Bahnverkehr deutlich mehr: für den täglichen Arbeitsweg, für Freizeit und Tourismus. Dazu brauchen wir ein leistungsfähiges Schienennetz und ausreichend Züge.  

„Mit der Vereinbarung i2030 vom Berliner Senat, der Brandenburger Landesregierung und der DB AG sind dafür die richtigen Weichen gestellt, die notwendigen Planungen angeschoben und Investitionen in die acht Korridore verabredet. Aber wir brauchen dafür einen langen Atem und viel Geld“,  so Anita Tack.   Die Regierungen von Brandenburg und Berlin planen und handeln strategisch gemeinsam. Das ist der Anfang eines langen Weges, der von den Fahrgästen noch viel Geduld verlangen wird. Deshalb geht Tack davon aus, dass die Landesregierung, die Deutsche Bahn und die anderen Bahnunternehmen  schon jetzt für Verbesserungen für die Fahrgäste sorgen werden, wie dies beim Prignitzexpress RE 6 oder auf den Linien RB 26 und RB 27 der NEB dringend notwendig ist.  

An den Bundesverkehrsminister gerichtet verlangt Tack: „Überfällig ist die Aufstockung des Bundesverkehrswegeplans mit mehr Schienenprojekten, z.B. die Erweiterung des Streckennetzes zum Nachbarn Polen und Osteuropa.“