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Mobilität sozial gerecht gestalten - Landes Armutskonferenz Brandenburg

Kleine Anfrage

Mobilität ist eine Grundvoraussetzung für gesellschaftliche und ökonomische Teilhabe. Die Erreichbarkeit unter anderem von sozialer und gesundheitlicher Infrastruktur, von Einkaufs- und Begegnungsmöglichkeiten oder von Kulturstätten ist lebensentscheidend. Damit setzte sich die Landesarmutskonferenz Brandenburg in ihrer Konferenz im Herbst 2017 auseinander und positionierte sich zur weiteren Bekämpfung von Armut.

Ich frage die Landeregierung

  1. Mobilitätssicherung ist Teil der Daseinsvorsorge, die für alle Einkommensschichten gilt. Das Mobilitätsticket (Sozialticket) gehört zu diesen Angeboten.
    1.1. Wie hoch war 2017 die Zahl der anspruchsberechtigten Menschen auf ein Mobilitätsticket in Brandenburg?
    1.2. Wie hat sich die Zahl der Anspruchsberechtigten in den vergangenen zehn Jahren entwickelt? (2006/2011/2016)
  2.  Es geht um die Sicherung sozialer Teilhabe vor allem einkommensschwacher Haushalte und Personen.
    2.1. Wie kann die Weiterentwicklung des Mobilitätstickets insbesondere für den ländlichen Raum durch Wahlmöglichkeiten zwischen Tages-, Wochen-, und Monatskarten vorangetrieben werden?  
    2.2. Welche Möglichkeiten gibt es dabei, eine Anpassung an die individuell vorliegenden Entfernungsverhältnisse der einzelnen Nutzerinnen und Nutzer zum nächstliegenden Regionalzentrum bzw. zur Stadt vorzunehmen?  
    2.3. Wie ist der Stand der Verhandlungen mit dem Berliner Senat für ein Mobilitätsticket, das für Berlin und Brandenburg gelten würde? 
    2.4. Ist bei den Gespräche mit Berlin auch die Variante für Tages und Wochentickets beim Mobilitätsticket erörtert worden? Wenn, ja mit welchem Ergebnis?

<media 64366>Antwort der Landesregierung</media>.