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30 Jahre Nationalparkprogramm

Am 13. September 2020 feierte das Land Brandenburg im Kloster Chorin 30 Jahre Nationalparkprogramm in Ostdeutschland. Ich habe die Einladung der Landesregierung sehr gern angenommen, denn in der Tat: Dieses Programm ist eine der größten Errungenschaften des Jahres 1990, des 41. Jahres der DDR.

Umweltminister Axel Vogel (Grüne) würdigte in seiner Rede das Nationalparkprogramm in Ostdeutschland mit seinen fünf Nationalparks, sechs Biosphärenreservaten und drei Naturparks neuer Prägung als "Pionierleistung und ihrer Zeit weit vorauseilende Großtat der Wendezeit". Da schließe ich mich gerne an. Vor zehn Jahren, da ich als damalige Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz zur Zwanzig-Jahr-Feier einladen durfte, hatte ich dem letzten Ministerrat der DDR dafür gedankt, kurz vor seiner Selbstauflösung noch diesen wegweisenden Beschluss gefasst zu haben. Nun waren einige der Väter dieser Entscheidung - Mütter gab es leider nicht! - im Feiern erneut vereint: Professor Michael Succow, Begründer des Nationalparkprogramms, Professor Matthias Freude, Gründungsdirektor der Landesanstalt für Großschutzgebiete Brandenburg und später langjähriger Präsident des Landesumweltamtes - auf dem Foto sieht man mich zusammen mit ihm und Prof. Wilhelm-Günther Vahrson, dem Rektor und Präsidenten der Hochschule für nachhaltige Entwklung Eberswalde - sowie Matthias Platzeck, in seinen frühen Politikerjahren von Februar bis April 1990 in der Modrow-Regierung für die Grüne Partei in der DDR Minister ohne Geschäftsbereich und von November 1990 bis 1994 erster Umweltminister des Landes Brandenburg. In der interessanten Choriner Gesprächsrunde kamen dann glücklicherweise mit Nele Richter-Harder, Mitarbeiterin im Nationalpark Unteres Odertal, Wibke Avenhaus, Mitarbeiterin der Naturwacht Brandenburg, Karolin Paschedag, Landesjugendsprecherin der NAJU, und Katja Arzt als Moderatorin auch Frauen ausführlich zu Wort.

Gern erinnere ich mich daran, dass vor zehn Jahren Professor Klaus Töpfer, einstiger Bundesumweltminister und im Jahre 2010 nach langjähriger Tätigkeit für die UNO unter anderem Direktor des damals neu gegründeten Institute for Advanced Sustainability Studies (Institut für erweiterte Nachhaltigkeitsstudien) in Potsdam, die Festrede hielt. Es ist zu wünschen, dass unserem Nationalparkprogramm diese hochrangige Aufmerksamkeit und Wertschätzung erhalten bleibt.


Folgt mir auf .... :-)

Die Juni-Ausgabe der PaS

Hans Joachim Eggstein

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Wer den Enkelinnen und Enkeln in die Augen schaut, begreift, was Nachhaltigkeit bedeutet: Nicht nur um die nächsten Jahre geht es, sondern um Jahrzehnte und Zukunft überhaupt. Anita Tack war von 2009 bis 2014 Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz in Brandenburg. Nun blickt sie zurück auf ihre Arbeit und erinnert an erfolgreich verwirklichte Vorhaben wie auch an Widerstände und ungelöst Gebliebenes. Dabei ist das Buch mehr als ein Rückblick: Es soll die Diskussion um Nachhaltigkeit befördern, um dem Ziel der Enkeltauglichkeit ein Stück näher zu kommen.

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