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Auch 2021: Osterkundgebung für den Frieden

Am 27. März am Denkmal für die Opfer des Faschismus auf dem Platz der Einheit in Potsdam: der traditionelle Ruf nach Frieden an den Ostertagen. Weit zurück liegen die großen Ostermärsche, und Corona machte aus dem diesjährigen Marsch eine Kundgebung, und dennoch: Es ist gut, sich zusammenzufinden in der Forderung, alles zu tun für den Friedenserhalt.

Und warum seid ihr so wenig?, werde ich gefragt, und ich habe darauf viele Antworten, aber keine befriedigt mich. Zu schwierig ist es zu begreifen, dass die zwanzig Jahre Krieg in Afghanistan, die das Land einem dauerhaften Frieden kein Stück näher gebracht haben, nicht viele Menschen dazu aufrütteln, ihre Sorgen und ihren Protest auf die Straße zu tragen. Oder der Bürgerkrieg im Jemen, der ein ganzes Volk zu vernichten droht und ohne die Waffen, die auch aus Deutschland kommen, gar nicht zu führen wäre. Oder der Krieg in Syrien. Oder die NATO-Manöver an Russlands Westgrenze, für die auch das Land Brandenburg als Aufmarschgebiet dient. Oder die Ankündigung der Bundesregierung, im Sommer ein Kriegsschiff an Chinas Küsten zu entsenden. Alle Nachrichten scheinen unter den vielen Coronasorgen zu verschwinden.

Und dennoch und gerade deshalb: Ich bin froh, heute wieder dabei gewesen zu sein. Gemeinsam unter anderem mit der unermüdlichen Schriftstellerin und Filmemacherin Christa Kozik, unserem Bundestagsabgeordneten Norbert Müller, unserer Stadtverordneten Anja Günther und der wunderbaren Sängerin Isabel Neuenfeldt, die uns im kühlen Märzwind mit Jewgeni Jewtuschenkos "Meinst Du, die Russen wollen Krieg" und John Lennons "You may say I'm a dreamer" die Herzen wärmte.


Folgt mir auf .... :-)

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