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Vor 75 Jahren: Hiroshima und Nagasaki

Vor 75 Jahren - am 6. und 9. August 1945 - zündeten die USA im 2. Weltkrieg, der in Europa am 8./9. Mai mit dem Sieg der Anti-Hitler-Koalition über das faschistische Deutschland bereits geendet hatte, in Asien aber noch weiter tobte, zwei Atombomben. Die erste über Hiroshima, die zweite über Nagasaki. Über 100 000 Menschen starben sofort.

Die ungeheure Druckwelle und die ebenso ungeheure Hitze ließen ihnen keine Überlebenschance. Und weitere mehr als 100 000 Menschen starben bis zum Jahresende 1945 an der atomaren Strahlung, und es folgten ihnen in den darauffolgenden Jahren noch weitere viele Tausend, und die Strahlung hat bis heute nicht aufgehört, ihre unheilvolle Wirkung zu entfalten. 

Im Jahre 2004 habe ich bei einer Japan-Reise auch am Mahnmal in Hiroshima gestanden. Durch das Dach über dem Gedenkstein, das einer historischen Haniwa-Figur nachempfunden wurde, kann man durch den Gedenkpark hindurch die Ruine des großen Steingebäudes im Zentrum Hiroshimas sehen, das - während die typischen Holzhäuser ringsum in einem kilometerweiten Umkreis in Sekunden hinweggefegt wurden - wie durch ein Wunder stehengeblieben ist.

Weltweit bekannt ist neben diesen steinernen Mahnmalen auch das Denkmal für Sadako Sasaki, die - 1943 geboren - zweieinhalbjährig den Atombombenabwurf überlebte, 1955 aber infolge der Strahlung an Leukämie erkrankte und vergeblich versuchte, den Tod durch das Falten von Origami-Kranichen zu besiegen. Seither hängen im Park Tausende Ketten mit unzähligen Origami-Kranichen, und es gibt wohl kein japanisches Schulkind, das nicht in diesem Park gewesen ist.

Als Potsdamerin will ich auch an das Folgende erinnern:

"So traf es sich auf dramatische Weise, dass einen Tag vor dem Beginn der Potsdamer Konferenz - also am 16. Juli 1945 - der erste Test einer Atombombe in der Wüste Nevada erfolgreich verlief. Am 24. Juli - so wird es berichtet - ließ Truman dies in Potsdam seinen Verbündeten Stalin mit einer eher beiläufigen Bemerkung wissen; am 25. erteilte er ebenfalls von Potsdam aus den Einsatzbefehl."

(aus der Broschüre "Weltfriedensglocke Berlin im Volkspark Friedrichshain", Berlin 2019, www.weltfriedensglocke-berlin.de; der Zeitungsausschnitt stammt aus der Märkischen Allgemeinen vom 6.8.).

Der 6. und der 9. August: Sie sind Tage des besonderen Erinnerns. Und der Mahnung zum Kampf gegen die Atomkriegsgefahr, die noch längst nicht gebannt ist. Auch, weil in Deutschland noch immer Atombomben der USA einsatzbereit gehalten werden.


Folgt mir auf .... :-)

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