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Busspur für die Zeppelinstraße

Zu den aktuellen Presseberichten über den Verkehrsversuch auf der Zeppelinstraße, erklärt die Potsdamer Landtagsabgeordnete und stadtentwicklungs- und verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Anita Tack:

Die Nutzungsaufteilung des Straßenraums zeigt offensichtlich Wirkung. Der Bau einer Busspur muss nun Vorrang haben!

Passend zur heutigen Verabschiedung des Haushalts im Landtag in den Bereichen Mobilität und Stadtentwicklung war den Presseberichten zu entnehmen, dass der Verkehrsversuch Zeppelinstraße ganz offensichtlich positive Wirkung zeigt. Nach Angaben des städtischen Verkehrsplaners Norbert Niehoff, sei die Zahl der Unfälle mit Radfahrern enorm zurückgegangen, ebenso sei die Schadstoffbelastung unter den zulässigen Grenzwert gesunken.

Das ist eine sehr gute Bilanz des bisherigen Verkehrsversuchs und zeigt, dass das Umdenken in der Verkehrsplanung, nicht nur den motorisierten Individualverkehr ins Zentrum des Handelns zu rücken, Wirkung zeigt. Denn die positive Entwicklung steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Rückgang der Zahl der täglich dort fahrenden Autos und der klaren Aufteilung der Straße für andere Verkehrsteilnehmer.

Pendler wollen aber nicht noch im Bus im Stau stehen, damit der Umstieg auf den ÖPNV noch attraktiver wird, muss also jetzt der Bau einer Busspur in der weiteren Planung Vorrang haben.