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Ein optimales Miteinander für eine bessere Patientenbetreuung

Zu den Medienberichten über einen geplanten Zusammenschluss der christlichen Krankenhäuser in Potsdam, erklärt die Potsdamer Landtagsabgeordnete, Ministerin a.D. und Sprecherin für Stadtentwicklungspolitik der Fraktion DIE LINKE, Anita Tack:

Kooperationen und Netzwerkbildungen im Gesundheitsbereich zugunsten einer besseren gesundheitlichen Versorgung der Patientinnen und Patienten sind grundsätzlich zu begrüßen. Nicht wirtschaftliche Interessen, sondern die Erfüllung des Versorgungsauftrags aller Potsdamer Krankenhäuser sollte dabei im Fokus der gemeinsamen Arbeit stehen.

Die Ankündigung der Oberlin Klinik, des St. Josefs Krankenhauses und des Evangelischen Zentrums für Altersmedizin eine gemeinsame Trägergesellschaft gründen zu wollen, sind zunächst ein positives Signal.

Netzwerke und Zusammenschlüsse von Krankenhäusern sind, so sie den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten an einer schnellen und qualitativ guten Versorgung in der Region besser gerecht werden, unbedingt zu begrüßen und zu unterstützen.

Allerdings sollten nicht rein wirtschaftliche Erwägungen, sondern die bestmögliche Erfüllung des medizinischen Versorgungsauftrags die Verantwortlichen zu solchen Kooperationen bewegen.

Deshalb muss auch das kommunale Klinikum Ernst-von-Bergmann Ziel einer besseren Zusammenarbeit sein, um die gesundheitliche Betreuung der Patienten in Potsdam und in der Region bestmöglich auszugestalten und die Arbeitsplätze zukunftssicher zu machen.

Es muss bei der gesundheitlichen Versorgung und Betreuung der Patientinnen und Patienten um ein optimales Miteinander der Krankenhäuser gehen, Konkurrenzen sind hier Fehl am Platze. Der Oberbürgermeister und seine Verwaltung tragen hierfür eine große Verantwortung.