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Verkehrswende auch im Güterverkehr nötig

Zur Berichterstattung der Landesregierung über den „Güterverkehr im Land Brandenburg“ erklärt die verkehrspolitische Sprecherin Anita Tack:

Verkehrswende auch im Güterverkehr nötig

Die Landesregierung hat umfangreich Bericht zur Verlagerung des Güterverkehrs auf Wasser und Schiene erstattet. „Im Zeichen des Klimawandels und Gesundheitsschutzes werden die richtigen Ansätze für mehr Nachhaltigkeit beim Güterverkehr gewählt. Dennoch sehe ich darin erst einen Anfang. Mehr Investitionen und mehr Kooperationen sind der Schlüssel für mehr emissionsfreien Güterverkehr auf der Schiene“, schätzt Tack ein.

Aber es gibt noch beachtliche Hürden, die vor allem in der strukturellen Verantwortung der Bundesregierung und damit auch der Deutschen Bahn AG liegen. Deshalb erneuert Tack die von den LINKEN erhobene Forderung: „Die Forcierung des Güterverkehrs auf der Straße ist ein Irrweg. Auf Bundesebene muss endlich umgedacht werden. Eine tatsächliche Verkehrswende ist notwendig: ohne Privilegierung der Autoindustrie und ohne bevorzugte Förderung von Autobahnen im Bundesverkehrswegeplan. Verstärkter Netzausbau und Elektrifizierung bei der Bahn sind nötig.“

Brandenburg beginnt im Rahmen seiner Möglichkeiten, Alternativen aufzuzeigen. Dafür stehen Beispiele. Brandenburg hat im Doppelhaushalt 2019/20 eine Mio. Euro gesichert, um alternative Antriebe auf der Schiene zu fördern und setzt auf die Qualifizierung seiner Güterverkehrszentren.