6. Oktober 2017

Nachhaltiges Planen und Bauen

Am 4. September fand in der Fachhochschule Potsdam eine Konferenz zum Nachhaltigen Planen und Bauen in Brandenburg statt, die vom MIL, der Architektenkammer Brandenburg und der Ingenieurkammer Brandenburg gemeinsam ausgerichtet wurde. Tenor aller Beiträge war die Feststellung: Nachhaltigkeit braucht Mut. Das beinhaltet, Prozesse stärker in Gang zu bringen bzw. zu beginnen, die mehr als bisher auf Nachhaltigkeit setzen. Insbesondere Prof. Dr. Edenhofer vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung unterbreitete in seinem Vortrag weitreichende Vorschläge, die auch in Brandenburg stärker Beachtung finden sollten.

Ich frage die Landeregierung:

  1. Auf welche Weise und mit welchen Finanzsummen unterstützt sie das Projekt Klima-Campus der Fachhochschule Potsdam, welches der Rektor der FH, Prof. Binas vorstellte?
  2. Welche konkreten Schritte gibt es bei der Umsetzung der Strategie „Stadtentwicklung und Wohnen“, dem nachhaltigen Planen und Bauen mehr Gewicht zu verschaffen?
  3. Was unternimmt sie, um der Verwendung nachhaltig produzierter und nachhaltig wirkender Baustoffe und – produkte  mehr Akzeptanz und Einsatzmöglichkeiten zu verschaffen? Welche Rolle spielt für sie dabei der Klimaabdruck Bauen?
  4. Prof. Dr. Edenhofer unterbreitete mehrere Vorschläge zum Klimaschutz, die auch in Brandenburg Berücksichtigung finden sollten. Wie bewertet die Landesregierung die aufgeführten Vorschläge und Forderungen?
  5. Welche Möglichkeiten sieht die Landesregierung, sich für die unterbreiteten Vorschläge auf Bundesebene unterstützend einzubringen?
  6. Welche konkreten Schlussfolgerungen zieht die Landesregierung aus der Konferenz Nachhaltiges Planen und Bauen insbesondere zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Brandenburg und der Strategie Stadtentwicklung und Wohnen?

Antwort der Landesregierung