21. August 2018

Viel mehr sozialer Wohnraum in Potsdam notwendig!

Zur Antwort der Landesregierung auf ihre Kleine Anfrage 6/9247 zum Sozialen Wohnungsbestand in Potsdam erklärt die stadtentwicklungs- und wohnungspolitische Sprecherin Anita Tack:

Viel mehr sozialer Wohnraum in Potsdam notwendig!

Die Landeshauptstadt Potsdam hat seit Jahren Probleme mit steigenden Grundstückspreisen und mit wachsenden Mietpreissteigerungen, aber zugleich mit einer sinkenden Anzahl von Wohnraum mit Mietpreis-und Belegungsbindung. Potsdam und seine Wohnungsbaugesellschaft PRO Potsdam haben bis 2017 erst 305 geförderte Wohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindung geschaffen. Zu erwarten sind bis 2025 3400 Wohnungen mit mietpreis- und Belegungsbindung.„Diese Bilanz darf aber nicht hinwegtäuschen, dass der prozentuale Anteil von mietpreis- und belegungsgebundenen Wohnraum am Gesamtwohnungsbestand in Potsdam deutlich gesunken  ist und bis 2025 nur mit einem Prozentsatz von 3,8% prognostiziert werden.

Das ist für Potsdam viel zu gering und keine akzeptable Zielstellung!“ so Anita Tack zu den Berechnungen.Potsdam wächst und hat die Verantwortung, auch private Investoren in die Pflicht zu nehmen- wie zum Beispiel die DEUTSCHE WOHNEN im geplanten Wohnquartier Krampnitz. Die derzeitige schlechte Ausstattung im Bereich des sozialen Wohnungsbaus ist auch ein Ergebnis der verfehlten Wohnungspolitik des Oberbürgermeisters Jann Jakobs, welche nun endlich korrigiert werden muss.

 

Antwort der Landesregierung auf meine Kleine Anfrage: Sozialer Wohnungsbestand in Potsdam